zuletzt geändert:18.10.2016

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Schulberg.de

 

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Egal wie dieser höchste Hügel in Eschwege auch offiziell benannt wird, für viele Eschweger wird er immer der "Schulberg" bleiben.
Ursprünglich "Cyriacusberg" nach dem ehemaligen Frauenstift benannt, hieß er später einfach Schulberg, mit der Postadresse "Vor dem Berge".

 

 

Das älteste Gebäude in Eschwege hätte eine andere Behandlung verdient, als die ständige Umbenennung.
In den 1950er Jahren war hier ein Teil des Heimatmuseums untergebracht. 
Der derzeitige Name: “Sophienturm” (Stand 2012)

 

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Als "Karlskirche" wurde früher der mit wunderschönen Linden bepflanzte Platz zwischen der Schule, dem Karlsturm und Hochzeitshaus bezeichnet, der den Schülern auf dem Schulberg auch als Pausenhof diente.

Der (Sandstein-) Brunnen, der heute vor der Marktkirche steht, stand zuvor ganz rechts auf dem Platz Karlskirche (also genau gegenüber dem hier zu sehenden Hochzeitshaus und vor der Trauerweide).

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Das Hochzeitshaus (1578 erbaut) ist eigentlich ein herrliches Sandsteingebäude, das schon früher und jetzt wieder mit einem weißen Putz versehen ist. Das ist eben "Ansichtssache"
Ab den 1960er Jahren war hier die Realschule untergebracht.

Im Keller des Hochzeitshauses befand sich in den 1950er / 60er Jahren eine kleine Obstkelterei, die hauptsächlich im Lohnauftrag heimisches Obst presste.

Die ehemalige Synagoge

Die ehemaligen Synagoge wird seit Mitte der 1950er Jahre von einer christlichen Glaubensgemeinschaft genutzt. Schräg gegenüber liegt der "kleine Judenrain", vom Schulberg bis zur Straße "Vor dem Berge" gelegen. (warum wird er nicht mehr so genannt?)

Die traditionsreiche jüdische Gemeinde in Eschwege, die zeitweise über 500 Mitglieder hatte, gab es in den 1950er Jahren nicht mehr. Die jüdischen Mitbürger waren ermordet worden, wenn ihnen eine Flucht aus Deutschland nicht mehr gelungen war.

 

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Die Berggasse, die mit starken Gefälle zum Stad führt. Dabei ist doch der Ausgangspunkt noch “Vor dem Berge”.
Auf der rechten Seite stand hinter dem ehemaligen Schulhof früher ein Wohnhaus und an der Ecke zum Stad ein Autohaus mit Tankstelle und Werkstatt.
Auf der anderen Seite zum Stad das Raiffeisenhaus (Bild rechts)
 

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Das Raiffeisenhaus am Stad /Ecke Berggasse

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Eschwege am Stad zum Johannisfest in den 1960er Jahren.
links das ehemalige Autohaus, rechts das Raiffeisenhaus.
Dazwischen führt die Berggasse zur Straße “Vor dem Berge”

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Blick zum Schulberg (um 1960)

Unten ist die Tränenbrücke zu sehen.
 

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Es gab auch mal ein "richtiges" Gefängnis am Schulberg. (Auf dem Bild vorne, dahinter die Schule und der der Karlsturm)

Dort saßen "Verbrecher" ein, die heutzutage für ihre Vergehen schlimmstenfalls mit Bewährungs- oder Geldstrafen büßen müssten.

Einmal saß ein richtiger Mörder drin, der einen Geldboten umgebracht und einbetoniert hatte. Als er am nächsten Tag nach Kassel verlegt wurde, dürfte die Polizei ihr größtes Aufgebot aller Zeiten in dieser Gegend in allen Seitengassen positioniert haben. Ach, war das schön gruselig.

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© Kurt Helmbold  (Bitte Linzenzhinweise beachten)

Das ehemalige Gefängnis

(unten das ehem. Gefängnisgebäude, oben die Schule und der Karlsturm)